Kälte-

Lüftungs-

Klimatechnik

Vorstellung des neuen Auszubildenden 2017

 

19.10.2017

Wir dürfen unseren neuen Auszu-bildenden Herrn Markus Bichler recht herzlich begrüßen.

 

Herr Markus Bichler hat seine Ausbildung als Technischer Systemplaner in der Fach-richtung Versorgungs- und Ausrüstungs-technik bei der Firma ISB GmbH in Burghausen am 01.09.2017 gestartet.

 

Wir wünschen ihm einen guten Start in das Berufsleben.

 

 

Investitionszuschüsse

 

Das Bundesumweltministerium fördert mit Investitionszuschüssen Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Anlagen verbrauchen durch die Verwendung hocheffizienter Komponenten und Systeme erheblich weniger elektrische Energie und verursachen dadurch deutlich geringere Treibhausgasemissionen. In vielen Fällen werden auch Kältemittel mit geringer Treibhauswirkung oder halogenfreie Kältemittel eingesetzt, wodurch auch die

direkten Treibhausgasemissionen sinken.

 

Neben Unternehmen können gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen Anträge stellen.   >> weiter

 

https://www.klimaschutz.de/k%C3%A4lte-klima-richtlinie

30.08.2017

Achtung Endverbraucher – es drohen empfindliche Strafen!

 

Immer wieder werden in Baumärkten oder Online-Shops Klimageräte angeboten, die auch von Endkunden direkt erworben werden können. Diese Geräte sind selbstverständlich bereits mit dem für deren Funktion erforderlichen Kältemittel befüllt. Vielfach handelt es sich bei diesen Kältemitteln jedoch um Stoffe (fluorierten Treibhausgase, sogenannte F-Gase), die bei ihrer Freisetzung einen erheblichen Einfluss auf das Weltklima haben.

 

Aus diesem Grund dürfen nur qualifizierte und vor allem zertifizierte Fachleute mit solchen Kältemittel umgehen. Mit F-Gasen vorbefüllte Splitklimageräte dürfen daher nur dann an den Endverbraucher verkauft werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die fachgerechte Installation des Gerätes durch ein zertifiziertes Unternehmen erfolgt. Wird dies nicht beachtet, kann es teilweise empfindliche Strafen nach sich ziehen. Die Installation von mit F-Gasen vorbefüllten Splitklimageräten ist, sofern dies einen Eingriff in den Kältemittelkreislauf erfordert oder Kältemittelleitungen zum Beispiel mittels „Schnellschluss-Verbindungen“ zusammengefügt werden müssen, durch den Laien nicht erlaubt. Das fachgerechte Zusammenfügen von Bauteilen, die später Kältemittel enthalten sollen, darf nach Art. 3 Abs. 4 der Verordnung (EU) Nr. 517/2014 (kurz: F-Gase-Verordnung) nur durch entsprechend zertifiziertes Personal erfolgen. Splitklimageräte die mittels Schnellschluss-Verbindungen zusammengebaut werden können, sind als „nicht hermetisch“ im Sinne der einschlägigen Verordnungen anzusehen. Derart nicht hermetisch geschlossene Einrichtungen, die mit fluorierten Treibhausgasen befüllt sind, dürfen nur dann an Endverbraucher verkauft werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Installation von einem zertifizierten Unternehmen ausgeführt wird*)

.

Gleichwohl werden die hier einschlägigen Vorschriften vielfach, etwa über den Online-Handel oder durch Baumärkte, unterlaufen. Teilweise – wenn überhaupt – wird vom Endverbraucher lediglich eine schriftliche Bestätigung dahingehend eingefordert, dass er das Klimagerät von einem zertifizierten Unternehmen einbauen lässt. Dem normierten Kontrollerfordernis wird der Verkäufer so jedenfalls nicht gerecht. § 10 Abs. 2 Nr. 9 ChemKlimaschutzV stuft den Vorstoß gegen die vorgenannten Vorschriften als Ordnungswidrigkeit ein, die gem. § 26 Abs. 1 Nr. 7 Buchstabe a des Chemikaliengesetzes mit einer Geldbuße von bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden kann.

 

*) „Artikel 11 der Verordnung (EU) Nr. 517/2014

(5) Nicht hermetisch geschlossene Einrichtungen, die mit fluorierten Treibhausgasen befüllt sind, dürfen nur dann an Endverbraucher verkauft werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Installation von einem nach Artikel 10 zertifizierten Unternehmen ausgeführt wird. …

 

§ 9 der Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Inverkehrbringen, Verkauf und Kauf fluorierter Treibhausgase

(3) Einrichtungen gemäß Artikel 11 Absatz 5 der Verordnung (EU) Nr. 517/2014 dürfen nur an Endverbraucher verkauft werden, die dem Verkäufer schriftlich nachweisen, dass die Installation der Einrichtung durch ein Unternehmen erfolgt, das ein Unternehmenszertifikat

nach § 6 Absatz 1 vorweisen kann.“

 

Copyright:                                                                                              www.zvkkw.de

Zentralverband Kälte Klima Wärmepumpen e. V. (ZVKKW)

Kaiser-Friedrich-Straße 7

53113 Bonn

Tel. 0228/243388-29

Fax 0228/243388-20

info@zvkkw.de

16.08.2017

EU F-Gase Verordnung 517/2014

Es ist so weit: F-Gas Kältemittel nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar

 

Mit dem in der F-Gase-Verordnung festgeschriebenen Phase-Down war schon seit 2015 klar, dass es zu einer Verknappung bestimmter Kältemittel und damit auch zu Preissteigerungen kommen wird – es war zu diesem Zeitpunkt lediglich unklar, wann diese Entwicklung genau einsetzen und wie die Preissteigerung in ihrem Verlauf ausfallen würden.

 

Die Verbände haben rechtzeitig und wiederholt auf diesen Umstand hingewiesen und die Kältemittelhersteller aufgefordert entsprechende Ersatzkältemittel zu benennen und dem Markt in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Leider gibt es hier immer noch keine klaren Signale.

 

Unsere Kälte-Klima-Fachbetriebe haben trotz unklarer Alternativen die Betreiber mit entsprechendem Informationsmaterial auf die Notwendigkeit zur Umstellung der Kälte- und Klimaanlagen auf Low-GWP-Kältemittel hingewiesen. Leider wurden die Ratschläge nicht zeitnah und ausreichend umgesetzt.

 

Ohne eine finanzielle Förderung seitens der öffentlichen Hand und ohne den Druck durch steigende Kältemittelpreise reagierte man zu diesem Zeitpunkt jedoch meist abwartend. Die Verknappung der Kältemittel und die damit einhergehenden Preissteigerungen, insbesondere bei R 404A/R507, blieben zunächst aus.

 

Bedauerlicherweise konnte man auch aus den Erfahrungen des FCKW- und H-FCKW-Ausstiegs nichts ableiten, so dass die aktuell heftige Entwicklung in ihrer Intensität doch etwas überrascht: Lieferengpässe, teilweise Lieferstopps von R 404A einhergehend mit unerwartet hohen Preissteigerungen, bis hin zu Tagespreisen. Völlig unerwartet kamen zudem Lieferengpässe bei R 134a und auch für dieses Kältemittel unerwartet hohe und nicht kalkulierbare Preissteigerungen hinzu.

 

An dieser Entwicklung wird sich sehr wahrscheinlich nichts mehr ändern, da zum 1.1.2018 die nächste Stufe des Phase-Down greift - im Gegenteil: dies wird die Situation weiter verschlechtern. Daher gilt es für Handwerksbetriebe nun, im engen Kontakt mit den Betreibern von Kälteanlagen, den Kältemittellieferanten und ggf. in Kooperationen mit Kollegen (auch mit dem freundlichen Mittbewerb!) Lösungen zu finden und umzusetzen. Schuldzuweisungen bringen keinen weiter, der Schulterschluss ist gefragt!

 

Copyright:                                                                                                            www.bonner-stimme.de

Bonner Stimme

53113 Bonn

Tel. 0228/24989-0

Fax 0228/24989-40

info@bonner-stimme.de

16.08.2017

BAFA-Förderung: Alle Fördermittel

und Zuschüsse für die energetische Modernisierung

 

"Neben erneuerbaren Energien fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung), Energiesparberatungen sowie Klima- und Kälteanlagen in Unternehmen.

 

Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) fördert das BAFA Solarthermie- und Biomasseanlagen sowie Wärmepumpen mit einmaligen Zuschüssen. Seit April 2015 sind die Zuschüsse in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden erhöht worden. Erfüllt Ihre Heizungsanlage bestimmte Anforderungen, können Sie außerdem diverse Zusatzförderungen beantragen.Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) fördert das BAFA Solarthermie- und Biomasseanlagen sowie Wärmepumpen mit einmaligen Zuschüssen. Seit April 2015 sind die Zuschüsse in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden erhöht worden. Erfüllt Ihre Heizungsanlage bestimmte Anforderungen, können Sie außerdem diverse Zusatzförderungen beantragen." - diese umfangreichen Informationen sind von co2online

 

weitere Informationen finden Sie unter: http://www.co2online.de/foerdermittel/bafa-foerderung/

19.09.2016

2015 weltweit wärmstes Jahr

 

"Hitzewellen mit Rekordtemperaturen, anhaltende Dürren, Starkniederschläge, extreme Kälte und Rekordschneehöhen – all diese Phänomene gehören zu den extremen Wetterereignissen. In unserem Hintergrundpapier erfahren Sie, welche Wetterextreme in den vergangenen Jahren beobachtet wurden." - laut Umweltbundesamt

 

weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/themen/2015-weltweit-waermstes-jahr-seit-beginn-der

19.07.2016

EU - Flammschutzmittel HBCD verboten

 

"Für das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) gilt seit Frühjahr 2016 in der EU ein weitgehendes Handels- und Verwendungsverbot. HBCD war lange das wirtschaftlich wichtigste Flammschutzmittel für Polystyrol-Dämmstoffe – entsprechend gibt es für Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS) noch Übergangsregeln." - laut Umweltbundesamt

 

weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/themen/eu-setzt-verbot-von-flammschutzmittel-hbcd-um

19.07.2016

Klimawandel

 

"Seit der Industrialisierung steigt allmählich die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe. Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass für einen bedeutenden Teil dieses Anstiegs wir Menschen verantwortlich sind. Deshalb sprechen wir von einer anthropogenen – vom Menschen verursachten – Klimaänderung." - laut Umweltbundesamt

 

weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel

23.02.2016

Umweltschonendes Heizen

 

"Heizen verbraucht im Haushalt am meisten Energie – das geht ins Geld und verursacht große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid. Auch das Heizen mit Holz birgt Risiken.

 

Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs im Bereich Wohnen verbraucht das Heizen, der Anteil des CO2-Ausstoßes für diesen Bereich liegt bei knapp 60 Prozent (Stand 2013). Neben baulichen Maßnahmen wie Wärmedämmung kann auch bewusstes Heizen und Lüften helfen, den Energieverbrauch zu senken. Die Tipps unserer UBA-Experten zeigen, wie es geht." - laut Umweltbundesamt

 

weitere Informationen finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/themen/richtig-heizen-schont-die-umwelt-den-geldbeutel

06.10.2015

Regelungen für F-Gase, wie EPEE

 

In Brüssel einigten sich die Institutionen der EU auf neue Regelungen für F-Gase, wie EPEE in einer entsprechenden Pressemitteilung verlauten ließ. Danach wird es eine Deckelung des HFC-Verbrauchs geben, um bis 2030 eine Reduktion von 79% zu erreichen.

 

Laut Andrea Voigt, Generaldirektorin von EPEE, habe man beschlossen, die neuen Regelungen in erster Lesung zu verabschieden, d.h. noch vor den Neuwahlen des Europäischen Parlaments. So ist wieder eine langfristige Geschäftsplanung gewährleistet.

 

Zusätzlich zur Deckelung und Mengenreduzierung auf 79% haben sich die EU-Institutionen darauf verständigt, ein Monitoring-System einzuführen, um die Kältemittelmengen, die über vorbefüllte Systeme in den europäischen Wirtschaftsraum gelangen, besser verfolgen zu können. Ferner wurden verschiedene Service- und Wartungsverbote verabschiedet, um sicherzustellen, dass vorhandene Anlagen mehr in Richtung umweltfreundlicher Alternativen umgerüstet werden. Gleichzeitig einigte man sich darauf, den Anwendungserbreich der Verbote durch die Einführung von GWP-Limits für größere Systeme und kleine Split-Klimageräte zu erweitern.

 

Obwohl laut EPEE die zusätzlichen Verbote nicht notwendig gewesen wären, um die Klimaschutzziele zu erreichen, kann man diese als gemeinsame politische Einigung akzeptieren. Diese politischen Einigung muss nun noch formell vom Europäischen Parlament und dem Rat gebilligt werden. Danach wird die Verordnung voraussichtlich 2015 in Kraft treten.

16.12.2013

2015 weltweit wärmstes Jahr

EU - Flammschutzmittel HBCD verboten

Klimawandel

Umweltschonendes Heizen

Regelung für F-Gase

BAFA-Förderung

Kältemittel geht aus

Achtung Endverbraucher

Investitionszuschüsse

Neuer Auszubildender

ISB GmbH

E-Mail

0 86 77 - 91 75 50

ISB GmbH

Gewerbepark Lindach A2

84489 Burghausen

Tel.:    +49 86 77 - 91 75 5 0

Fax:    +49 86 77 - 91 75 5 29